Wo geschäftskritische Infrastrukturen, zu wenig IT-Personal und Verfügbarkeit zusammentreffen

Mit dem Wachstum von Unternehmen vergrößern sich auch die Recheninfrastrukturen. Dadurch entstehen neue potenzielle Schwachstellen, die an keiner anderen Stelle so heikel wie in dezentralen Standorten sind. Gerade dieser Bereich ist für viele Unternehmen von entscheidender Bedeutung – sei es, dass unbemannte Maschinen zum Einsatz kommen, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr in Betrieb sein müssen, oder dass angesichts einer immer größer werdenden Zahl von Benutzern mehr Verarbeitungskapazität benötigt wird. In den seltensten Fällen steht in diesem Bereich der Infrastruktur ausreichend IT-Personal zur Verfügung, um den planmäßigen Betrieb sicherzustellen. Die Verarbeitung von Daten in der Netzwerkperipherie – auch Edge Computing genannt – stellt für Branchen wie die Fertigung, das Transportwesen und die Telekommunikation viele Herausforderungen dar. Ihre größte Herausforderung besteht jedoch darin sicherzustellen, dass die Anwendungen (und Server) zur Ausführung ihrer wichtigen Geschäftsprozesse immer verfügbar sind.

Rechenbedarf für das Edge Computing

Über die gesamte Infrastruktur hinweg sind unterschiedliche Verfügbarkeitsstufen zu berücksichtigen. Doch beim Edge Computing sind qualitativ hochwertige Hochverfügbarkeitslösungen und in vielen Fällen fehlertolerante Lösungen die einzige Möglichkeit, um die besten Resultate zu erzielen. Das Edge Computing erfordert mehrere Rechenebenen. Während viele Geschäftsprozesse eines Unternehmens aufgrund ihrer Nähe oder direkten Verbindung zum Rechenzentrum funktionieren und flexibel bleiben, sind die Anwendungen, die in der Peripherie ausgeführt werden, nicht immer in der Lage, die vom Rechenzentrum bereitgestellte Rechenleistung und Zuverlässigkeit zu nutzen, um Datenintegrität zu gewährleisten, Informationen zu analysieren und die erforderlichen Vorschläge für die erwartete betriebliche Effizienz zu machen. Die Lösung für das Edge Computing muss nicht nur die Verarbeitungsleistung zur Durchführung des Geschäftsprozesses bereitstellen, sondern auch Analysen ermöglichen, wenn Daten zur Optimierung aller beteiligten Prozesse benötigt werden. Beim richtig geplanten Edge Computing müssen weniger Daten durch das Netzwerk übertragen werden. Dadurch gibt es weniger Engpässe, sodass die Infrastruktur entlastet wird und mehr Rechenleistung im Peripheriebereich bereitgestellt werden kann.

Vereinfachung der IT für das Edge Computing

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Mitarbeiter, die sich in dezentralen Standorten um die Geschäftsprozesse kümmern (sofern es überhaupt welche gibt), nicht unbedingt über die erforderlichen technischen Kenntnisse verfügen, um Systemstörungen zu beheben. Daher müssen die Server, die die wichtigen Anwendungen ausführen, redundant ausgelegt sein, um Geschäftskontinuität zu gewährleisten. In den meisten Unternehmen gibt es irgendeine Form von Disaster-Recovery-Planung, aber beim Edge Computing stellt Wiederherstellung möglicherweise keine Option dar.

Stratus Technologies sorgt für Verfügbarkeit für Anwendungen in der Netzwerkperipherie

Stratus Technologies ist der führende Anbieter von Verfügbarkeitslösungen. Wir haben den Weg für Lösungen bereitet, die die Always-On-Welt zu dem machen, was ihr Name verspricht, nämlich „always on“.

Die neueste Lösung von Stratus heißt ztC Edge und wurde speziell für die Netzwerkperipherie entwickelt. Es handelt sich um ein virtualisiertes, vollintegriertes Computersystem für die Industrie, das sich selbst schützen kann und in weniger als 30 Minuten fertig installiert ist. Damit gibt es erstmals einen vollständig virtualisierten Edge-Server mit Self-Monitoring, der die nötige Robustheit für Fabrikhallen bietet und problemlos von kleinen IT-Teams – oder auch ganz ohne IT-Fachleute – bereitgestellt und gewartet werden kann. Der Edge-Server kann bis zu drei virtuelle Maschinen verwalten. Auf jeder dieser VMs können unterschiedliche Industrie- oder IIoT-Anwendungen laufen. Weiteres Plus sind die cloudbasierten Self-Monitoring-Dienste. Industrieunternehmen können so die Verfügbarkeit von geschäftskritischen Industrie-Anwendungen nahtlos und kostengünstig sicherstellen.