Europaweite Umfrage zeigt sowohl Fortschritte als auch Hindernisse bei der Einführung von Smart Factorys

Dienstag, 14. Januar 2020, London, UK - Eine europaweite Umfrage unter mehr als 200 Herstellern mit mehr als 500 Mitarbeitern zeigt, dass der Einsatz von Smart Factory-Initiativen derzeit bei rund 63 % liegt und in den nächsten fünf Jahren schnell wachsen wird. Die restlichen 37 % geben an, sich in der "Planungsphase" zu befinden.

Die von der teknowlogy Group , dem führenden europäischen Industrieanalystenunternehmen, und Stratus Technologies, einem weltweit führenden Anbieter von vereinfachten, geschützten und autonomen Edge Computing Lösungen, in Auftrag gegebene Studie belegt, dass sich Smart Factories für Unternehmen lohnen. Fast jeder zweite Befragte (45 %) gibt an, dass sich die Investition in weniger als einem Jahr amortisiert hat, und fast zwei Drittel (66 %) stufen Smart Factory auf ihrer Liste der strategischen Prioritäten auf Platz 7 von 10 oder höher ein.

Richard Sharod, Vice President EMEA, Stratus Technologies, sagte: "Smart-Factory-Initiativen sorgen für neue Effizienz- und Rentabilitätsniveaus in der Industrie, da der Business Case für den Einsatz immer stärker wird. Diese Studie zeigt den Wunsch der Befragten, Systeme, Output und Qualität zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu senken, aber auch die Herausforderungen, die den branchenweiten Einsatz behindern.

Wie bei jeder neuen Technologie zeigt die Studie auch, dass die größten Herausforderungen bei Smart Factory-Projekten mit der Einführung beginnen. Mehr als die Hälfte (58 %) der Befragten gab an, dass die Investitionskosten ein Hindernis für die Einführung der Smart Factory-Technologie darstellen, während knapp jeder Zweite (48 %) Schwierigkeiten hat, einen Business Case zu erstellen, und 47 % der Befragten gaben an, dass fehlende Fähigkeiten ihre Smart Factory-Projekte behindern.

Greg Hookings, Head of Business Development - EMEA, für Stratus, sagte: "Alles in allem nannten Unternehmen die Produktqualität, die Unterstützung der digitalen Transformation und die Ermöglichung einer effizienteren Anpassung von Produkten als ihre primären Ziele bei der Implementierung einer Smart Factory-Initiative. Wir stehen an der Schwelle eines großen Wandels, und Branchenführer müssen sich mit Spezialisten zusammenschließen, um einen reibungslosen Übergang von den derzeitigen siloartigen Abläufen zu einer vernetzten Fabrik sicherzustellen".

Die Implementierung in der Fabrikhalle ist einer von mehreren Bereichen, die sich als komplex erweisen. Von den Unternehmen, die auf dem Weg zu Smart-Factory-Lösungen sind, analysiert weniger als jeder Zehnte (9 %) mehr als 75 % der vorhandenen Daten, was darauf hindeutet, dass die Vorteile von Smart Manufacturing noch nicht voll ausgeschöpft werden. Das lässt darauf schließen, dass die Vorteile der intelligenten Fertigung noch nicht voll ausgeschöpft werden. Dies liegt wahrscheinlich zum Teil daran, dass die für die Datenanalyse erforderlichen Fähigkeiten nicht ausreichend vorhanden sind, aber es stellt sich auch die Frage, wo im Unternehmen die Verantwortung für die Analyse liegt, so JC Bodhuin, Senior Vice President der teknowlogy Group.

"In einer Smart Factory ist eines der Schlüsselelemente die Fähigkeit, alle Daten zu analysieren, die von vernetzten Maschinen, Menschen und anderen Anlagen stammen (z. B. Gebäude- und Umweltvariablen, die die Produktion beeinflussen). Da die Verwaltung und Analyse von Datenspeichern in den Zuständigkeitsbereich der IT-Abteilung fällt, geben nicht umsonst 32 % der Befragten an, dass die Entscheidungsfindung in der Smart Factory von der IT-Abteilung getroffen wird."

Mit Blick auf die Zukunft gaben die Befragten wichtige Einblicke in die Bewegung von Daten und die Verteilung der Datenverarbeitung, ein Faktor, der helfen kann, den richtigen Ort für die Datenanalyse zu identifizieren. "Während die Datenanalyse für die Smart Factory heute typischerweise in einem On-Premises-System stattfindet data centre (46 %), wird sich das ändern. In nur fünf Jahren werden Daten, die am Rand des Netzwerks analysiert werden, 35 % aller Datenanalysen ausmachen, was mehr als das Doppelte des heutigen Anteils (14 %) ist und den Betriebsingenieuren mehr analytische Verantwortung überträgt." Hinzugefügt JC von der teknowlogy Gruppe.

Greg Hookings von Stratus meint: "Diese Verlagerung der Datenverarbeitung und -analyse von der data centre in die Edge-Umgebung ist ein Anzeichen für eine fortschreitende Konvergenz der Rollen von IT und OT bei der Bereitstellung von Smart Factory-Technologien. Edge Computing Plattformen werden immer einfacher zu implementieren, mit mehr autonomen Funktionen und eingebauter Sicherheit, wodurch OT eine größere Rolle bei der Bereitstellung von Smart Factory-Verbesserungen spielen kann. Wir glauben, dass dies vielen Industrieunternehmen helfen wird, Smart Factory-Ansätze in den kommenden Monaten und Jahren schneller und effektiver einzuführen."

Der kostenlos herunterladbare Bericht hilft Führungskräften, die Chancen der Smart Factory zu verstehen, aber auch die Herausforderungen, die sie möglicherweise behindern. Der vollständige Bericht steht hier zum Download bereit.

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